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Der Wald und das Kyotoprotokoll

"BONN, Juli 2001 - Manifest der deutschen Waldbesitzer zum Klimaschutz: Die Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft wurde nur in unzureichender Weise in das sog. Kyoto-Protokoll zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen aufgenommen. Die positiven Leistungen der europäischen Wirtschaftswälder müssen im Kyoto-Prozeß anerkannt und die Methoden der Anrechnung verbessert werden. Der Senkeneffekt der existierenden Wirtschaftswälder und die Kohlenstoffbindung der Holzprodukte sind in angemessener Weise in die Berechnungen einzubeziehen."

"Auf Basis von fundamentalen Grundlagen der Ökologie wird daher kritisch hinterfragt, warum jegliche Aufstockung von Kohlenstoffvorräten in der terrestrischen Ökosphäre als Treibhausgasemissionsreduktion im Kyoto-Protokoll anrechenbar sein soll. Die (österreichischen) Autoren vertreten die Ansicht, dass dies nicht mehr als ein Ersatz zu früheren CO2-Nettoemissionen aus der Ökosphäre in die Atmosphäre (durch Rodungen, wenig nachhaltige Bewirtschaftung, Ökosystemumwandlungen, etc.) darstellt."

Soweit zwei konträre Standpunkte, die annähernd zur selben Zeit veröffentlicht wurden. Wald als Kohlenstoffsenke wurde in der Vergangenheit immer wieder sehr emotional diskutiert.

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